Vorgehensweise und Zeitplanung

Die Vorgehensweise und Zeitplanung ist eine wichtige Sache, bei der Entscheidung, wie es nach der Schule weitergeht.

Am besten geht man bei der persönlichen Orientierung schrittweise vor, um sich über passende Berufe klar zu werden. Im Orientierungsprozess kann es zu Sprüngen und Rückschritten kommen, wenn sich beispielsweise der Wunschberuf im Praktikum zerschlagen hat. Generell ist es wichtig, sich je nach Stand im Orientierungsprozess die richtigen Fragen zu stellen, um zu klärenden Antworten zu kommen. Hierbei kann auf die Beratung verschiedener Personen zurückgegriffen werden.

Rechtzeitig aktiv werden

Das ist ein wichtiger Punkt bei der Vorgehensweise und Zeitplanung. Wenn man unerwünschte Warteschleifen nach der Schule vermeiden will, muss man rechtzeitig vor dem Schulende den Übergang „eingetütet“ haben. Ausgangspunkt hierfür sind die Bewerbungsfristen für die gewünschte Anschlussalternative. Studien zeigen, dass planlose Bewerbungen, die gleichwohl erfolgreich waren, das Risiko eines späteren Abbruchs erhöhen. Dies betrifft gleichermaßen die Ausbildung, das Studium oder die weiterführende Schule. Faustformel: Mindestens ein Jahr vor Schulende sollte man seine Entscheidung getroffen haben, wie es nach der Schule weitergehen soll, um sich zielgerichtet bewerben zu können.

Berufswahlplan

Einen Berufswahlplan bietet auch die Plattform Planet Beruf der Bundesagentur für Arbeit.

Es gibt zahlreiche Unterstützungsangebote zur beruflichen Orientierung. Wenn man aber rechtzeitig zu einer reflektierten Entscheidung kommen möchte, ist die eigene Initiative unverzichtbar!

Fragen im Berufswahlprozess

Auf der linken Seite findest du die Orientierungsphase. In allen Orientierungsphasen gilt: immer die Angebote zur Information, Beratung bzw. Unterstützung nutzen! Auf der rechten Seite siehst du dann welche Fragen du dir dabei stellen solltest.

Fragen im Berufswahlprozess

Hinweis zur Schulpflicht

Nach der Beendigung der Sekundarstufe I besteht weiterhin die allgemeine Schulpflicht, d.h. es ist in der Sekundarstufe II eine allgemeinbildende oder berufsbildende Schule (beinhaltet auch die Aufnahme einer Berufsausbildung) zu besuchen.