Studierende haben die große Auswahl

Studiengänge an den Hochschul-Campus und den VWA

Beim Werben um die besten Talente in der Region setzen Hochschulen und VWA ihre Besonderheiten ein. Berufliche Erstausbildung mit betrieblicher Lehre und Studium oder berufsbegleitende und berufsintegrierende Qualifizierung mit Bachelor- und Masterbereich? Hier ist man richtig.

Business Campus Leer
Klassiker am Business Campus Leer ist die betriebswirtschaftliche Ausbildung zum Bachelor (B.A.) in sechs Semestern. Studienschwerpunkte sind strategische Unternehmensführung, Logistik, Controlling und Finanzmanagement sowie – neu im Portfolio – das Management im Gesundheitswesen.

Bewusst unterstützt der Business Campus, dass Studierende nach dem vierten Semester zusätzlich die erste berufsqualifizierende Abschlussprüfung (Kaufmannsgehilfenbrief) in einem anerkannten Ausbildungsberuf ablegen. Es handelt sich um Berufe wie Industriekaufleute, Kaufleute im Groß- und Außenhandel, Einzelhandels-, Büro- und Schiff-fahrtskaufleute. Die IHK nimmt die Prüfungen ab. Studierende in betriebswirtschaftlichen Fächern nutzen das optionale Angebot stärker als in technischen. In der Pflege ist es sogar Pflicht.

Campus Emden
Die Hochschule Emden/Leer bietet auf ihrem Campus Emden mehrere duale Studiengänge an. Während auf ihrem Business Campus Leer die Betriebswirtschaft zu Hause ist, richtet der Campus Emden die Angebote überwiegend technisch aus.
Der Grad „Bachelor of Engineeering“ (B.Eng.) ist das Ziel dieser Studiengänge: Elektrotechnik im Praxisverbund; Engineering Physics im Praxisverbund in Zusammenarbeit mit der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg; Maschinenbau und Design im Praxisverbund. Es handelt sich jeweils um ein Intensivstudium über acht Semester. Zehn Semester dauert das berufs- und praxisintegrierte Studium „Informatik im Praxisverbund“, Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.). Sechs Semester nimmt der interdisziplinäre Studiengang „Physiotherapie – Motologie – Ergotherapie“, Abschluss Bachelor of Arts (B.A), in Anspruch.

50 Prozent Theorie, 50 Prozent Praxis: In den Betriebsphasen wird die am Campus erworbene breite Wissensbasis im Unternehmen reflektiert, erlerntes Wissen angewendet und umgesetzt. Foto: Hochschule Emden/Leer

Campus Lingen
Die Bandbreite an dualen Studiengängen ist groß: sechs duale Bachelor- und zwei duale Masterstudiengänge.


Die Bachelorstudiengänge sind:
• Betriebswirtschaft (B.A.) mit den sieben Studienrichtungen Controlling, Human Ressource Management, Logistik, Marketing, Unternehmensführung, Management im Gesundheitswesen und Steuern;
• Engineering technischer Systeme (B.Eng.) mit den fünf Studienrichtungen Elektrotechnik, Maschinenbau, Mechatronik, Chemische Prozesstechnik/Verfahrenstechnik und Technische Informatik;
• Wirtschaftsinformatik (B.Sc.) mit den fünf Studienrichtungen E-Business,
Informationsmanagement, IT-Infrastrukturmanagement, IT-Beratung und
Marketing, Produktionsinformatik;
• Wirtschaftsingenieurwesen (B.Eng.) mit den fünf Studienrichtungen Produktionsmanagement, Produktmanagement, Projektmanagement, Technisches Controlling, Vertriebsmanagement;
• Pflege (B.Sc.);
• Management betrieblicher Systeme mit den Studienrichtungen: Betriebswirtschaft (B.A.) oder Wirtschaftsingenieurwesen (B.Eng.). Der Studiengang richtet sich an Studieninteressierte, die bereits über eine erste
Berufsausbildung verfügen. Studierende mit einem Bachelorabschluss
können zwischen zwei dualen Masterprogrammen wählen:
• Technologieanalyse, -engineering und -management (M.Eng.) mit den fünf
Studienschwerpunkten Maschinenbau und Werkstofftechnik, Verfahrenstechnik, Automatisierungstechnik, Technologiebasierte
Dienstleistungen und Wirtschaftsingenieurwesen;
• Führung und Organisation (M.A.) mit den sechs Studienschwerpunkten
Moderation und Beratung in Personal- und Organisationsentwicklungsprozessen, Unternehmenskommunikation, Marketing, Controlling und Finanzen, Logistik und Wirtschaftsinformatik.

VWA Osnabrück – Emsland –Grafschaft Bentheim
Konzentration auf Betriebswirtschaft. VWA- und Bachelorabschlüsse. Foto: VWA

fomedia/Bernhard Fokken