Schulische Berufsausbildung mit einem Realschulabschluss

  • Bei der Berufsausbildung mit einem Realschulabschluss gibt es einen spürbaren Wettbewerb zwischen öffentlichen Schulen und Schulen in privater Trägerschaft. Wer eine solche Ausbildung anstrebt, sollte sich deshalb rechtzeitig – sowohl bei den öffentlichen Schulen als auch bei den privaten Schulen – informieren.
  • „Berufsqualifizierende Schule“ bedeutet nicht unbedingt, dass nach ihrem Abschluss auch eine Berufstätigkeit beginnt. Ob man nach der zweijährigen Berufsfachschule berufstätig wird, hängt vielmehr von der Art der Schule, der Nachfrage des Abschlusses auf dem Arbeitsmarkt und von den eigenen Zielen ab. Eine Ausbildung als Pharmazeutisch-technische Assistentin (PTA) ist, um ein Beispiel zu nennen, für den Einstieg in eine Berufstätigkeit geeignet. 
    Eine Ausbildung im Bereich „Sozialpädagogische Assistenz“ hingegen ist für viele die Brücke zur Fachschule bzw. zur Fachhochschule.

Ziel der Schulen: Berufsausbildung mit anerkanntem Berufsabschluss

  • Möglich: Erwerb des Erweiterten Sekundarabschlusses I durch gute Noten und damit Berechtigung zum Besuch von (beruflichen) Gymnasien 
  • Oder: Erwerb des schulischen Teils der Fachhochschulreife
  • Auch möglich: Zugang zu Fachschulen (bei Interesse nachfragen)
    – Dauer der Ausbildung: zwei bzw. drei Jahre
    – Art der Schulen: öffentliche und private Schulen
    – Abschluss: staatliche Prüfung, Abschluss als „Staatlich geprüfter Assistent…“ (m/w/d)