Schulische Berufsausbildung durch Fachschulen

Fachschulen sind vor allem Einrichtungen der Fort- bzw. Weiterbildung.

Wer jedoch zum Beispiel Erzieher (m/w/d) oder Heilerziehungspfleger (m/w/d) werden will, kann diese Ausbildung an einer Fachschule Sozialpädagogik, die es sowohl an öffentlichen Schulen als auch an Schulen in privater Trägerschaft gibt, absolvieren. In diesen Fällen geht es nicht um eine Fort- oder Weiterbildung, sondern um eine Ausbildung im Wunschberuf.

Der typische schulische Weg für den Beruf „Erzieher“ führt nach dem Realschulabschluss über die zweijährige Berufsfachschule „Sozialpädagogischer Assistenz“ zur Fachschule „Sozialpädagogik“, die ebenfalls zwei Jahre besucht wird. „Weiterbildung“ ist dieser Weg insofern, als bei erfolgreichem Abschluss der BFS Sozialpädagogischer Assistent ein erster Berufsabschluss erreicht ist. 

Mit dem Berufswunsch Heilerziehungspflege zum Beispiel besuchen Realschüler*innen die einjährige Berufsfachschule Hauswirtschaft und Pflege, Schwerpunkt Persönliche Assistenz, um dann drei Jahre lang auf die Fachschule Heilerziehungspflege zu gehen.

Berufstätigkeit oder Studium?

Möchte ich eine Berufstätigkeit im ausgebildeten Beruf oder doch lieber ein Studium an einer Fachhochschule? 

Nach der Ausbildung steht dann diese Entscheidung an.