Schule oder Berufsausbildung: eine Zukunftsfrage

Schon während der Schulzeit müssen Entscheidungen für die Zukunft gefällt werden, zum Beispiel wenn es um den Wahlpflichtbereich oder die Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften geht. Die wichtigste Entscheidung steht in der Hauptschule und bei vergleichbaren Schullaufbahnen dann in Klasse 9 an. 
Für Schüler, die einen Realschulabschluss oder das Abitur anstreben, stellt sich die Frage nach dem weiteren Weg dagegen erst in Klasse 10. 
Wer 9 Jahre eine allgemeinbildende Schule besucht, allerdings die Schule ohne Abschluss schon in Klasse 8 oder 7 verlassen hat, dem bieten sich besondere.

Entscheidung sorgfältig überlegen

Die Entscheidung für eine Berufsausbildung sollte gut und langfristig vorbereitet werden. Der „Startplatz in die Zukunft“ sollte sorgfältig ausgewählt sein. Es nützt auch nichts, die Wahl hinauszuschieben und aus Unsicherheit heraus irgendeine Schule zu besuchen. Denn die Wahl einer berufsbildenden Schule sollte möglichst in einem engen Zusammenhang zur beruflichen Zukunftsplanung stehen! So kann man zum Beispiel auch mit einem Realschulabschluss über ein Studium als Weg zum Berufsziel nachdenken. 
Welchen Schaden dagegen eine unüberlegte Berufswahl anrichten kann, zeigen die hohen Zahlen vorzeitig aufgelöster Ausbildungsverhältnisse (verlorene Lebenszeit) und schlechter Ergebnisse bei den Abschlussprüfungen (Schwierigkeiten bei der Suche nach einem Arbeitsplatz).

Soll ich den Besuch der allgemeinbindenden Schule beenden

und eine Berufsausbildung beginnen?

Sollte ich auf der allgemeinbindenden Schule bleiben

und die Klasse 10 besuchen?

Ist es für mich besser, auf eine berufsbildende Schule zu wechseln?

Mit welchem Ziel?